Wichtig zu wissen:

Riskanter oder bereits suchtgefährdeter Konsum liegt vor, wenn:

regelmäßig
konsumiert wird

täglich oder jedes Wochenende

Mischkonsum
betrieben wird

verschiedene Substanzen durcheinander

in unangemessenen
Situationen
konsumiert wird

z.B. Schule/Arbeitsplatz, während Krankheit, etc.

Zur
Problembewältigung

z.B. bei seelischen Problemen

Allgemeine Anzeichen für einen problematischen Drogenkonsum:

null

sozialer Rückzug und Verschlossenheit

null

körperliche Veränderung

insb. starker Gewichtsverlust
null

geistige Beeinträchtigung

Vergesslichkeit, Verwirrtheit, Aggressivität oder Angst
null

Führerscheinverlust oder Probleme am Arbeitsplatz

Die Anzeichen für einen zu hohen Drogenkonsum sind sehr unspezifisch. Falls Sie sich als Angehörige Sorgen machen und sich aber nicht sicher sind, sprechen Sie die Betroffenen an und teilen Ihre Bedenken mit.

Informationen

Substanzen, ihre Wirkung
und Gefahren im Überblick.
Hier finden Sie eine Übersicht zu den verschiedensten Rauschmitteln und ihren Besonderheiten.

Rat und Hilfe

Substanzkonsumierende Jugendliche verstehen und angemessen reagieren.
Hier finden Sie unseren Ratgeber für Eltern, Angehörige und Fachkräfte.

Test für Betroffene

> Wo stehe ich? Bin ich am Limit?

Rauche ich zu viel Cannabis?
Ist meine Gesundheit bereits gefährdet?
1. Rauchen Sie bereits vor Mittag Cannabis?
2. Rauchen Sie auch alleine Cannabis?
3. Hatten Sie Gedächtnisprobleme, nachdem Sie Cannabis geraucht haben?
4. Haben Sie schon einmal das Gefühl gehabt, dass Sie Ihren Cannabiskonsum verringern sollten?
5. Hat Ihnen Ihre Familie oder Freunde geraten, Ihren Cannabiskonsum zu reduzieren?
6. Haben Sie erfolglos versucht, Ihren Cannabiskonsum zu reduzieren oder ganz zu beenden?
7. Haben Sie Probleme (Streit, Unfall, schlechte Schulnoten, etc.) wegen Ihrem Cannabiskonsum bekommen?

Infos für Angehörige

Sollten Jugendliche mit Drogen experimentieren ist dies immer ein Grund als Eltern oder Angehörige das Gespräch zu suchen.
Anzeichen können sein:

  •  plötzlicher und radikaler Wechsel des Freundeskreises
  • Vernachlässigung von Hobbies und sozialer Rückzug innerhalb der Familie
  • Verschlechterung schulischer oder beruflicher Leistungen
  • Verplant-sein, Vergesslichkeit und ständige Müdigkeit

Mehr Informationen zum Thema „Jugendlicher Drogenkonsum“ finden Sie hier! Lassen Sie sich von unseren Mitarbeitern beraten, kommen Sie gemeinsam mit Ihrem betroffenen Angehörigen oder alleine – Veränderung und Entwicklung ist immer möglich!

Wir können Ihnen helfen.
Unser Angebot an Sie:

Beratung

Unverbindliche und kostenfreie Beratung für Betroffene und Angehörige. Gemeinsam finden wir eine Lösung für Ihr Thema.

  • Einzelberatung
  • Familien- Paargespräch
  • Elternberatung
  • Offene Beratungsgruppe

Sucht­sprechstunden

Gemeinsam mit unseren Fachärzten können Sie sich suchtmedizinisch beraten lassen, Ihre Medikation überprüfen oder eine ärztliche Zweitmeinung einholen

  • Sucht­sprechstunde in der Praxis Dr. Schormair/Böhm (ohne Terminvergabe)
  • Sprechstunde in der Beratungsstelle von neon (Terminvereinbarung nötig)

Ambulante Suchttherapie

Beim Vorliegen einer Abhängigkeits­­problematik bieten wir Ihnen folgende Therapie­angebote:

  • Ambulante Sucht­behandlung (ARS)
  • Kombitherapie
  • Ambulante Nachsorge

Frühintervention

FreD ist ein Gruppenkurs für Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre die Alkohol oder illegale Drogen konsumieren.

  • Informationen zu Substanzen und rechtlichen Aspekten
  • Realistische Einschätzung der eigenen Konsum­situation
  • Strategien für einen genuss­orientierten Gebrauch
  • Unterstützung bei möglichen Veränderungen

Wir sind da.

Drogensucht, Hilfe auf Augenhöhe