Wichtig zu wissen:

Alkoholentzug

Ein Alkoholentzug kann lebensbedrohlich sein, holen Sie sich rechtzeitig Hilfe!

Alkoholabhängigkeit

Eine Alkoholabhängigkeit kann gut behandelt werden, wir unterstützen Sie!

Abstinenz-lebenslang?

Eine lebenslange Abstinenz ist nicht der einzige Weg – wir beraten Sie zieloffen!

Deutliche Hinweise für einen problematischen oder bereits abhängigen Konsum sind:

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Entzugssymptome

u.a. Zittern, schlecht Schlafen, Schwitzen
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Hohe Dosis

z.B. täglich mehr als 1 Bier
und sehr regelmäßiger Konsum
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Phasen mit
intensivem Konsum

„Saufgelage“
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soziale Probleme

Führerscheinentzug,
Probleme am Arbeitsplatz

Die Fähigkeit auch über einen längeren Zeitraum nichts zu trinken
(„Konsumpausen“) bedeutet nicht, dass kein problematischer Konsum vorliegt!

Informationen

Substanzen, ihre Wirkung
und Gefahren im Überblick.
Hier finden Sie eine Übersicht zu den verschiedensten Rauschmitteln und ihren Besonderheiten.

Rat und Hilfe

Substanzkonsumierende Jugendliche verstehen und angemessen reagieren.
Hier finden Sie unseren Ratgeber für Eltern, Angehörige und Fachkräfte.

Test für Betroffene

> Wo stehe ich? Bin ich am Limit?

Trinke ich zu viel Alkohol?
Ist meine Gesundheit bereits gefährdet?
Haben Sie schon einmal das Gefühl gehabt, dass Sie Ihren Alkoholkonsum verringern sollten?
Fällt es Ihnen schwer, Ihren Alkoholkonsum zu beenden, auch wenn Sie das eigentlich wollten?
Haben Sie schon einmal wegen Ihres Alkoholtrinkens ein schlechtes Gewissen gehabt oder sich schuldig gefühlt?
Haben sich Ihr/e (Ehe-)Partner/in, Ihre Eltern oder andere nahe Verwandte und Bekannte schon einmal über Ihr Trinkverhalten Sorgen gemacht oder sich beklagt?
Haben Sie wegen des Trinkens einmal Probleme am Arbeitsplatz bekommen?
Ist Ihnen schon einmal gesagt worden, Sie hätten eine Störung der Leber (z.B. Fettleber oder Leberzirrhose)?
Waren Sie wergen Ihres Alkoholkosums schon einmal im Krankenhaus?

Infos für Angehörige

Problematischer Alkoholkonsum schädigt nicht nur die Betroffenen, sondern auch ihr soziales Umfeld. Lebenspartner, Kinder, Freunde, Bekannte und Kollegen sind ebenfalls von der Sucht betroffen. Früher sprach man hier von „Co-Abhängigkeit“ im Sinne von mitverantwortlich oder ebenfalls psychisch krank. Heute spricht man von „Mitbetroffenen“. Die Verantwortung für den süchtigen Konsum und eine mögliche Veränderung tragen letztendlich die Betroffenen selbst.
Lassen Sie sich von unseren Mitarbeitern beraten, kommen Sie gemeinsam mit Ihrem betroffenen Angehörigen oder alleine – Veränderung und Entwicklung ist immer möglich!

Wir können Ihnen helfen.
Unser Angebot an Sie:

Beratung

Unverbindliche und kostenfreie Beratung für Betroffene und Angehörige. Gemeinsam finden wir eine Lösung für Ihr Thema.

  • Einzelberatung
  • Familien- Paargespräch
  • Elternberatung
  • Offene Beratungsgruppe

Sucht­sprechstunden

Gemeinsam mit unseren Fachärzten können Sie sich suchtmedizinisch beraten lassen, Ihre Medikation überprüfen oder eine ärztliche Zweitmeinung einholen

  • Sucht­sprechstunde in der Praxis Dr. Schormair/Böhm (ohne Terminvergabe)
  • Sprechstunde in der Beratungsstelle von neon (Terminvereinbarung nötig)

Ambulante Suchttherapie

Beim Vorliegen einer Abhängigkeits­­problematik bieten wir Ihnen folgende Therapie­angebote:

  • Ambulante Sucht­behandlung (ARS)
  • Kombitherapie
  • Ambulante Nachsorge

Frühintervention

FreD ist ein Gruppenkurs für Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre die Alkohol oder illegale Drogen konsumieren.

  • Informationen zu Substanzen und rechtlichen Aspekten
  • Realistische Einschätzung der eigenen Konsum­situation
  • Strategien für einen genuss­orientierten Gebrauch
  • Unterstützung bei möglichen Veränderungen

Wir sind da.

Alkoholsucht, Hilfe auf Augenhöhe