Prävention

 

Angebote der Suchtprävention und Gesundheitsförderung

Rauschmittel und süchtige Verhaltensweisen sind Teil unserer Gesellschaft. Sie üben insbesondere auf junge Menschen einen großen Reiz aus. Das frühe Entwickeln exzessiver Verhaltensweisen kann Ausdruck inadäquater Bewältigungsstrategien, Orientierungslosigkeit und Selbstwertmangel sein.

Moderne Suchtprävention heißt:

Unterstützung junger Menschen bei der Identitätsbildung, sowie wichtiger Entwicklungsaufgaben, wie z.B. Sozial-, Konsum- und Freizeitverhalten, Sexualität und Umgang mit neuen Medien.
neon will mit seinen vielfältigen Angeboten engagierte Institutionen in ihrem Präventionsauftrag unterstützen.

Prävention in Betrieben

neon bietet für die Auszubildenden eines Betriebs Ganztagesworkshops zu suchtspezifischen Themen an. Dabei können sich die jungen Leute mit ihrer beruflichen Identität auseinandersetzen und bekommen Unterstützung bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven. Wesentliche Themen sind der Umgang mit psychoaktiven Substanzen, Entwicklung von Risikokompetenz und die Stärkung des eigenen Selbstwerts. Je nach Bedarf beinhalten die Workshops erlebnispädagogische Elemente.

Prävention an Schulen: Ein Angebot für Schüler, Eltern und Lehrkräfte

Die Plattform Schule eignet sich in dreierlei Hinsicht für die Präventionsarbeit: Die Schüler können frühzeitig erreicht werden und das regionale Beratungsangebot wird bei ihnen bekannt. Durch die direkte Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und JugendsozialarbeiterInnen an Schulen vor Ort kann entsprechender Hilfs- und Unterstützungsbedarf von Betroffenen oder deren Angehörigen schnell bedient werden. Beim Elternabend werden die Erziehungsberechtigten dazu anregt, mit ihren Kindern ins Gespräch zu kommen und dysfunktionale Konsummuster frühzeitig zu erkennen und anzusprechen.

>> Individuelle Prävention anstelle von „ Gießkannenaktionen“<<

Um den SchülerInnen die Möglichkeit zu geben einen Präventionsworkshop zu besuchen der sich mit ihrer derzeitigen Lebenswelt beschäftigt, d.h. sie im Rahmen der Präventionsworkshops auch nach Möglichkeit „da abholt, wo sie gerade stehen“, können sie sich im Vorfeld des Projekttages in eine Liste mit unterschiedlichen Projektworkshops eintragen. Die Workshopthemen sind vielfältig und beinhalten die Themen Alkohol und Drogen gleichermaßen wie neue Medien, Computerspiele, Cybermobbing, Essstörungen oder Männerbilder.
Die SchülerInnen tragen sich klassenübergreifend bei ihrem favorisierten Projektworkshop ein. So wird gewährleistet, dass einzelne SchülerInnen nicht an einem Workshop teilnehmen, der mit ihrer Lebenswelt wenig oder nichts zu tun hat.

>>Flyer herunterladen

 

Unsere Projektförderer an Schulen

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Landrat Josef Neiderhell haben die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.

 

Unsere Standards in der Prävention

Präventiv eingreifen, also bevor Probleme auftauchen, ist nicht nur aus ökonomischer Sicht für unsere Gesellschaft sinnvoll, es mildert vor allem das individuelle Leid möglicher Betroffener und deren sozialem Umfeld.

neon will dem Anspruch einer integrierten Versorgungsstruktur für junge Menschen, besonders auch durch intensive Arbeit im Bereich der Primärprävention, gerecht werden.

Richten sich Angebote der Frühintervention ausschließlich an junge Menschen, die bereits riskante Verhaltensweisen zeigen, so will die universelle Prävention alle jungen Menschen vor entsprechenden negativen Folgen schützen.

Dieses Ziel ist jedoch nicht durch ausschließliche Informationsvermittlung und Aufklärung über mögliche Risiken umsetzbar.

Um erfolgreich auf jugendliches Risikoverhalten einwirken zu können, ist es vielmehr nötig die auslösenden Bedingungsfaktoren und dahinter liegende Bedürfnisse zu beachten und auch wertzuschätzen

Prävention kann aus unserer Sicht nicht bloße “Bewahrpädagogik” vor möglichen negativen Folgen durch generelles Vermeiden jugendlichen Experimentierverhaltens sein.

Ausgehend von der Erkenntnis, dass jugendliches Risikoverhalten nicht per se in pathologisches oder süchtiges Ausmaß führen muss, soll ganzheitliche Prävention junge Menschen auf dem Weg zu mündigen und selbstbestimmten Individuen begleiten.

Deshalb liegen die Schwerpunkte der präventiven Arbeit von neon in der Anregung zur Bildung persönlicher Konsum- und Risikokompetenz.

Dies beinhaltet neben der Vermittlung von Gefahren bestimmter Verhaltensweisen vor allem die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Lebenssituation, den eigenen Bedürfnissen, Wünschen und bereits gemachten Erfahrungen.