Gesprächführungsseminar für Fachkräfte aus dem Sozial-, Erziehungs- und Gesundheitswesen
Das Fortbildungsangebot will die bereits vorhandenen Kompetenzen bei Ärzten, Mitarbeitern der Jugendhilfe, Lehrern und anderen Fachleuten dahingehend erweitern, mit substanzkonsumierenden Menschen adäquat umgehen zu können.
Motivierende Kommunikation eignet sich besonders für Personen, die im Kontakt mit Menschen sind, die riskant konsumieren, aber nur eine geringe Bereitschaft zur Veränderung haben oder sehr ambivalent sind.
Inhaltlich bilden die Vermittlung von substanzbezogenem Wissen und konkreter Interventionsansätze zwei Schwerpunkte der Schulung.
Die Teilnehmer lernen entwicklungspsychologische Bedingungsfaktoren für den Substanzmissbrauch kennen, erhalten einen Überblick über aktuelle Trends im Konsumverhalten und lernen den Konsum einzuschätzen sowie das individuelle Risiko für den Betroffenen zu beurteilen
|

Auf Basis der Motivierenden Gesprächsführung lernen die Teilnehmer mit konsumierenden Klienten/Patienten in einen zielgerichteten Kontakt zu kommen.
Sie lernen in einen Beratungsprozess zu treten, erweitern ihre Kompetenzen den Substanzkonsum in den Fokus ihrer Arbeit zu rücken und sollen, wenn nötig, Betroffene rasch zur Inanspruchnahme weiterer Hilfen motivieren.
Der optionale Aufbaukurs Internet, Computerspiele und neue Medien dient der Auffrischung bisher erworbener Gesprächführungstechniken und erweitert das fachliche Wissen der Teilnehmer zum Thema Exzessive und pathologische PC-/Internetnutzung.
|