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Präventiv eingreifen, also bevor Probleme auftauchen, ist nicht nur aus ökonomischer Sicht für unsere Gesellschaft sinnvoll, es mildert vor allem das individuelle Leid möglicher Betroffener und deren sozialem Umfeld.
neon will dem Anspruch einer integrierten Versorgungsstruktur für junge Menschen besonders auch durch intensive Arbeit im Bereich der Primärprävention gerecht werden.
Richten sich Angebote der Frühintervention ausschließlich an junge Menschen, die bereits riskante Verhaltensweisen zeigen, so will die Primärprävention alle Kinder und Jugendliche vor entsprechenden negativen Folgen schützen.
Dieses Ziel ist jedoch nicht durch ausschließliche Informationsvermittlung und Aufklärung über mögliche Risiken umsetzbar.
Um erfolgreich auf jugendliches Risikoverhalten einwirken zu können, ist es vielmehr nötig die auslösenden Bedingungsfaktoren und dahinter liegende Bedürfnisse zu beachten und auch wertzuschätzen
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Prävention kann aus unserer Sicht nicht bloße Bewahrungspädagogik vor möglichen negativen Folgen durch generelles Vermeiden jugendlichen Experimentierverhaltens sein.
Ausgehend von der Erkenntnis, dass jugendliches Risikoverhalten nicht per se in pathologisches oder süchtiges Ausmaß führen muss, soll ganzheitliche Prävention junge Menschen auf dem Weg zu mündigen und selbstbestimmten Individuen begleiten.
Deshalb liegen die Schwerpunkte der präventiven Arbeit von neon in der Anregung zur Bildung persönlicher Konsum- und Risikokompetenz.
Dies beinhaltet neben der Vermittlung von Gefahren bestimmter Verhaltensweisen vor allem die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und Lebenssituation, den eigenen Bedürfnissen, Wünschen und bereits gemachten Erfahrungen.
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