neon zu Gast bei Planet Wissen.

Leben heißt heutzutage Daten zu produzieren und Spuren im Netz zu hinterlassen. Unterscheiden kann man dabei zwischen den Daten, die wir bewusst, und den Daten, die wir unbewusst preisgeben. Einen bewussten “digitalen Zwilling” von uns selbst erstellen wir zum Beispiel auf Facebook, bei Instagram oder anderen sozialen Netzwerken sowie bei Job-Portalen. Das “digitale Ich” weicht dabei nicht selten vom “Original” ab: Im Netz kann jeder das Traumbild der eigenen Person erschaffen, ohne dass es zwangsläufig auffällt. Es gibt aber auch Daten, die wir im Netz hinterlassen, ohne dass es uns bewusst ist, oder weil wir nicht darauf achten: Mit Apps auf dem Smartphone, die den User “tracken” – also immer wissen, wo er ist und was er macht. Mit so genannten “Cookies” die unser Surf- und Konsumverhalten im Internet auswerten. Mit unseren persönlichen Suchverläufen bei Suchmaschinen. Auch dieser “digitale Zwilling” kann vom Original abweichen, nicht selten auf eine sehr unschöne Art, die wir nicht steuern können. Wie beeinflusst das digitale Ich inzwischen unser Leben und was treibt uns an, uns digital zu zeigen. Welche Gefahren lauern, wenn man Daten allzu leichtfertig freigibt, und welche neuen Job-Chancen bringt ein gut eingesetztes “digitales Ich”?

Die Nutzung von Smartphones, von Apps und von Social Media erleichtert uns den Alltag und macht Spaß. Doch der Komfort birgt auch Risiken: Wir lassen uns allzu oft ablenken, geben Unmengen an Daten preis und vergessen, unser digitales Erbe zu regeln. Wie man es besser macht ...

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Gäste im Studio:
Benjamin Grünbichler, neon – Prävention und Suchthilfe
Sepp Reitberger, Chefredakteur CHIP Magazin

Quelle: ARD

 

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