Was zählt eigentlich heutzutage als Sucht und wie beugt man Sucht vor? Diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Sucht und Prävention stellte sich der Rosenheimer SPD-Bundestagskandidat Abuzar Erdogan in einem eintägigen Praktikum bei der Suchtberatungsstelle neon. Einen ganzen Tag begleitete Erdogan dabei die Neon-Mitarbeiter an der Mittelschule in Bad Endorf. „Wir bemerken oft gar nicht, welch große Suchtpotentiale sich im Lebensumfeld von Kindern und Jugendlichen befinden“, so Erdogan. Mittlerweile sei es zum Beispiel normal, dass Kinder und Jugendliche bereits in jungen Jahren mehrere Stunden am Computer und in Social Networks verbringen. In einem „Party-Workshop“ ging es darum, Schüler der siebten Klasse mit dem Thema Alkohol und Drogen und deren Gefahren vertraut zu machen.

Abuzar Erdogan zu Besuch bei neon

Abuzar Erdogan (SPD-Bundestagskandidat) und ein Teil des Teams von neon: Veronika Seifert, Thomas Grill sowie Benjamin Grünbichler

„Es ist wichtig, dass man Kindern und Jugendlichen die Gefahren und Risiken von Alkohol und Drogen früh genug in einer für das Alter verständlichen Art  aufzeigt, um Sensibilität zu schaffen“, lobt Erdogan die Arbeit von neon. Neon leiste hervorragende pädagogische Präventionsarbeit und sei ein unverzichtbarer Partner für Stadt und Landkreis. „Wer heute in den Sozialstaat investiert, der spart morgen Sozialausgaben. Das gilt auch im Bereich Sucht. Wir müssen den Bereich Prävention zu einem festen und sichtbaren Bestandteil unserer Sozialpolitik machen“, so der Bundestagskandidat im Gespräch mit neon-Mitarbeitern.

 

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