Anlässlich des einjährigen Bestehens von Neon – Prävention und Suchthilfe – besuchte Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer zusammen mit dem Sozialdezernenten Michael Keneder, Jugendamtsleiter Gerd Rose und Sozialamtsleiter Christian Meixner die gemeinnützige Beratungsstelle und versprach, die Arbeit von Neon zu unterstützen.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer zusammen mit Sozialdezernent Michael Keneder, Jugendamtsleiter Gerd Rose und Sozialamtsleiter Christian Meixner bei neon

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer zusammen mit Sozialdezernent Michael Keneder, Jugendamtsleiter Gerd Rose und Sozialamtsleiter Christian Meixner bei neon

Das Stadtoberhaupt lobte die vielfältigen Angebote im Bereich der Suchtprävention und Behandlung, die besonders auf den Bedarf Jugendlicher und junger Erwachsener zugeschnitten sind. „Junge Leute brauchen spezialisierte und lebensweltnahe Angebote, damit sie sich Unterstützung vom Suchthilfesystem holen“, sagte Frau Bauer. „Es wäre wünschenswert, wenn diese Angebote weiterhin angeboten und ausgebaut werden können.“

Ein neues und wünschenswertes Phänomen ist die Zunahme an freiwilligen Selbstmeldern. „Durch das niederschwellige und zeitgemäße Auftreten von Neon nehmen immer mehr junge Leute auch ohne Druck von außen – sei es durch die Polizei oder durch die Eltern – das Beratungsangebot an“, erklärt Herr Rose. Bisher war die freiwillige Teilnahme an Angeboten der Suchthilfe eher eine Ausnahme.

Sucht werde eher zu- als abnehmen, so die Meinung von Herrn Keneder. „Beachtet man die Bevölkerungsgröße von Stadt und Landkreis Rosenheim, ist die Erweiterung des bisherigen Suchthilfesystems ein wichtiger Schritt für die Versorgung betroffener Bürger.“ Gerade durch wissenschaftlich begleitete Präventionsangebote wie die von Neon könnten spätere Suchterkrankungen und kostenintensive Folgebehandlungen verhindert werden. Seit der Eröffnung der Beratungsstelle im März 2010 haben über 1000 hilfesuchende Personen aus der Region Kontakt mit Neon aufgenommen.

 

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